Johannes Schneeberger

Als Jugendlicher fasziniert an der Improvisation im Jazz, studierte er mit Prof. Jürgen Friedrich, Prof. Joerg Reiter und Rainer Böhm Jazzpiano und Komposition an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim. In dieser Zeit erhielt er mehrere Preise. Unter ihnen den ersten Preis für zeitgenössische Komposition wie auch für Ensemblemusik der Musikhochschule Mannheim und den Publikumspreis des OPENMIND Wettbewerbs mit dem Projekt "Schattentrios", bei welchem er als Pianist mitwirkte und für die Gesamtkonzeption und Komposition zuständig war. Momentan lebt und arbeitet der schweizer-deutsche Pianist und Komponist in Berlin und ist in viele Projekte im Bereich der Neuen Musik sowie der experimentellen und improvisierten Musik involviert, ebenso wie in interdisziplinären Projekten mit Computerkünstlern, darstellenden Künstlern, Tänzern und Schauspielern. Als Pianist ergründet er mit klassischen und erweiterten Techniken die Klangmöglichkeiten vieler Tasteninstrumente und bereichert zudem ihr Klangspektrum mit verschiedensten Präparationen. Als Komponist ist er am Übergang von Improvisation in Komposition und an der Tiefe des Klanges fasziniert, was er gerne in verschiedenen Besetzungen erforscht und in ungewöhlincher Notation zu Papier bringt. Er ist Mitglied in zahlreichen, international besetzten Projekten, wie Dantesque, Reflections, Parallax, Weiß, Transcendence, Schattentrios und anderen. Die Arbeit mit diesen führten ihn europaweit über die Konzertbühnen.